Blinde Eltern, sehende Kinder, Teil 5

Schriftliche Mitteilungen und Aushänge.

 

Es ist mal wieder Elternabend im Kindergarten. Nachdem die Vorstellungsrunde abgehakt ist, melde ich mich zu Wort. Ich habe heute was ganz besonderes auf dem Herzen. Nämlich, dass wichtige Sachen den Eltern nur noch per Aushang mitgeteilt werden. Ich fand schon die Elternpost nicht besonders prickelnd, konnte aber gezielt nachfragen, wenn ich einen Zettel im Fach meines Kindes gefunden habe. Jetzt gibt es diese Zettel nicht mehr und ich brauche eine Lösung, um an die Elterninformationen zu kommen. Das Einfachste wäre, die bereits am Computer erstellten Infos per E-Mail an mich weiterzuleiten, ,aber das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert. Also frage ich mal spontan in die Elternrunde, wer von den anderen Eltern so nett sein könnte, mir bei der Informationsbeschaffung zu helfen. Diese könnte per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

 

Zunächst einmal wird es still im Raum. Dann beginnen ein paar Eltern nachzufragen, ob die Erzieher mir die Infos nicht separat geben können. Bevor eine Lösung gefunden werden kann, blockt eine Mitarbeiterin des Kindergartens die Diskussion ab. Schließlich könne ich ja nachfragen, ob es Informationen für mich gäbe. Okay, das wird hier nichts. Wenn ich mein Kind abhole, ist es meist ziemlich turbulent, so dass die Erzieher nicht so viel Zeit haben mich gesondert zu informieren. Wenn ich anrufe, ist der Zeitpunkt meist unpassend. Aber mich darauf zu verlassen, dass ich über wichtige Dinge informiert werde, das hat bereits in der Vergangenheit nicht geklappt. Und mein Arbeitgeber ist bestimmt nicht begeistert, wenn ich ihn früh morgens anrufe und darüber informiere, dass die Kita kurzfristig geschlossen hat und ich das nicht vorher wusste.

 

Gut, letztendlich haben mir ein paar Eltern später die eine oder andere Information per E-Mail gegeben. Somit hat sich das Fettnäpfchenwetthüpfen im Kindergarten ausgezahlt.

 

Es heißt „Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare“. Besonders ist mir das aufgefallen, seit meine Kinder Kindergärten und Schulen besuchen. Angefangen bei Elternbriefen, über Einverständniserklärung zum Besuch eines Museums bis zur Elternbefragung war so ziemlich alles dabei. Damals hatte ich noch kein Vorlesesystem oder Smartphone, welches mir bei der Bewältigung helfen konnte. Für mich hieß das, dass ich auf die Hilfe einer sehenden Person angewiesen war.

 

In der Grundschule kamen dann noch die handschriftlichen Mitteilungen in das Elternheft, die mir kein Vorlesegerät hätte zugänglich machen können. Zusätzlich noch lose Blätter aus der Schule oder Hort. Und wenn man Kinder hat, die die Ordnung nicht gerade als ihren besten Freund betrachten, dann wird es spannend. Manchmal schickte mir die Mitarbeiterin aus dem Sekretariat eine E-Mail, aber in der Regel funktionierte das nicht.

 

Meine Tochter besuchte die dritte Klasse, als ich auf einem Elternabend fragte, wer mir von den Eltern hin und wieder mit der Informationsbeschaffung helfen könnte. Darauf meinte die Lehrerin vor versammelter Elternschaft, dass ich doch eine Betreuerin habe und die könnte sich darum kümmern. Sie meinte wohl die Dame, die mich einige Wochen zuvor zum Elterngespräch begleitet hatte. Damals ging es darum meine Tochter bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Das konnte ich nicht so im Raum stehen lassen. Ich erklärte ihr, dass besagte Dame eine von mir bezahlte Nachhilfe sei. Es endete damit, dass zwei Eltern mich während der nächsten zwei Jahre zuverlässig mit wichtigen Informationen versorgten. Also eine Sorge weniger.

 

Als meine Tochter auf die weiterführende Schule kam, habe ich vor Ende der Sommerferien mit dem Klassenlehrer gesprochen. Und solange er ihr Klassenlehrer war, versorgte er mich mit dem Inhalt sämtlicher Elternbriefe und Informationen, die elektronisch zu ihm kamen. Das war Luxus pur. Erst recht, da ich nun nicht abhängig davon war, dass mein Kind daran dachte mir die Elternbriefe zu geben. Endlich sagte mal niemand zu mir, dass die Kinder selbst dran denken müssen, sondern handelte in meinem Sinne.

 

Überhaupt bekam ich viele Infos per E-Mail zugeschickt. Ich musste nur erklären, dass ich sie brauchte, und warum. Ich sagte also bei jedem Mitarbeiter oder Lehrer mein Sprüchlein auf, und gut. Die Wenigsten gaben so Sprüche von sich wie „Ihr Mann ist doch sehend“.

 

E-Mail war für mich die einfachste Möglichkeit auch mit den Fachlehrern meiner Kinder in Kontakt zu treten, Termine zu vereinbaren oder meiner Tätigkeit im Elternbeirat nachzugehen. Eine E-Mail schreibe ich dann, wenn ich gerade Zeit habe. Der Empfänger liest und bearbeitet sie, wenn er die Zeit dazu hat.

 

Manchmal fragte mich eine Lehrkraft, ob ich mir die Schrift nicht vergrößern könnte. Aber das bringt bei mir nicht viel, außer dass es anstrengend für meine Augen ist und sehr langsam geht. Und Formulare kann ich damit erst recht nicht ausfüllen. Ich habe zwar mal gelernt mit der Hand zu schreiben, nutze es aber höchst selten. Wenn ich jemandem etwas schriftlich mitteilen möchte, passiert dies als E-Mail. Und wenn das nicht möglich ist, schreibe ich meinen Text auf dem PC und drucke ihn aus.

 

Noch mal zusammengefasst: Handschriftliche Mitteilungen sind ohne guten Sehrest nicht lesbar. Auch nicht mit elektronischen Hilfsmitteln. Fließtext, wie in diesem Beitrag hier, lässt sich sehr gut mit Hilfe eines elektronischen Vorlesegerätes vorlesen, wenn er in Papier vorliegt. Kommt er in elektronischer Form, dann spart man sich den Umweg über das Einscannen mit anschließender Texterkennung, denn die kostet Zeit.

 

Kommen wir zu den viel geliebten Formularen. Ich habe noch keines, dass von einer Schule kam, je selbst ausgefüllt, denn die kommen in der Regel per Ranzenpost. Hier habe ich früher eine Assistenz bezahlt, die das mit mir zusammen tat. Inzwischen sind meine Kinder alt genug, um sich selbst darum zu kümmern. Mein Beitrag beschränkt sich nur noch auf das gemeinsame Durchgehen und anschließendem Unterschreiben. Ganz wichtig: sie sollen hier nicht meine Blindheit kompensieren. Vielmehr finde ich, dass auch solche Tätigkeiten zum Erwachsenwerden dazugehören. Jetzt kann ich sie noch begleiten und ihnen dabei helfen. Doch irgendwann brauchen sie meine Hilfe nicht mehr und das empfinde ich als sehr beruhigend.

img_0955-1

Was heißt Schnee für einen Blinden

Das Bild zeigt mich mit Blindenstock und dunkler Brille auf einem Bürgersteig.

 

„Mama, es hat geschneit“. Mit diesem oder einem ähnlichen Satz bin ich schon so manches Mal morgens geweckt worden. Und während meine Kinder sich über die weiße Pracht freuen und überlegen wo sie ohne größeren Aufwand Schlitten fahren können, machen sich gemischte Gefühle in mir breit.

 

Warum ist das so? Ich habe einen Sehrest von ca. 2 %. Diese Zahl ist ein Richtwert, der zunächst einmal nichts weiter besagt, als dass ich dem Gesetz nach als blind gelte. Blindsein mit geringem Sehrest wirkt sich bei jedem unterschiedlich aus. Das ist abhängig von der Augenerkrankung.

 

Bei mir ist es so, dass ich stark auf Kontraste reagiere. Steht also ein dunkler Computer auf einem hellen Schreibtisch, kann ich diesen aus mehreren Metern Entfernung ausmachen. Stände dort ein heller Computer, würde ich ihn nur aus nächster Nähe erkennen können. Und wenn er in einem Lichtdurchfluteten Raum steht, dann sehe ich ihn gar nicht mehr.

 

Auf der Straße ist das noch ein bisschen extremer. Bei Sonnenlicht sehe ich Bürgersteige nur dann, wenn das Licht nicht direkt darauf fällt. Laufe ich gegen die Sonne, dann kann ich Bürgersteig und Straße nicht mehr optisch voneinander unterscheiden. Hier ist dann der weiße Blindenstock mein bester Freund.

 

Mit dem Stock kann ich fühlen ob der Weg, auf dem ich gerade laufe, unterschiedlich beschaffen ist. Kies, Kopfsteinpflaster oder beton lassen sich sehr gut ausmachen. Außerdem fühle ich, wenn es abwärts geht. Das ist vor allem wichtig, um auf dem Bürgersteig zu bleiben und nicht auf die Straße zu driften. Aus diesem Grund ist für mich wichtig, dass der Übergang vom Bürgersteig zu Straße hin fühlbar ist, also möglichst einen Höhenunterschied von 3 cm aufweist. Nullabsenkungen zur Straße hin können für blinde Verkehrsteilnehmer buchstäblich auf der Straße enden.

 

Im Schnee fühlt sich der Boden anders an. Da der Boden auch schon mal gefroren sein kann, gehe ich automatisch langsamer. Mit der Stockspitze kann ich zwar ertasten ob der Boden glatt ist, nicht aber wie weit ich von der Straße weg bin. Da ist Intuition und langjährige Erfahrung meine besten Freunde. Mein Sehrest hilft mir hier nur bedingt, da der Schnee das Licht reflektiert. Das macht alles wesentlich heller für mich. Ist der Bürgersteig geräumt, kann ich mich an dem Schnee links oder rechts davon orientieren. Alles andere passiert durch den Stock. Was ich überhaupt nicht mag ist durch Matsch zu laufen, der durch Streusalz entsteht. Mit dem Stock kann ich nicht richtig einschätzen wie tief das Ganze ist. Ich habe mir dadurch schon so manches Mal nasse Füße geholt. Es lebe also vernünftiges Schuhwerk.

 


Dieses Bild zeigt mich mit Blindenstock und dunkler Brille, während ich auf Schnee laufe.

 

Ist der Schnee etwas höher, und auch nichts geräumt, dann empfinde ich das Draußen sein als stressig. Mit dem Stock wird es schwierig den Untergrund zu erfühlen. Außerdem verändert Schnee die Geräusche. Autos hören sich gedämpfter an. Und Menschen, die mir entgegenkommen, höre ich nur dann, wenn der Schnee unter ihren Füßen zu knirschen beginnt. Das wirkt sich auf die Orientierung aus. Ich selbst meide dann Wege, die ich überhaupt nicht kenne, oder nutze gern öffentliche Verkehrsmittel. Denn da muss ich nicht jeden Schritt einzeln abtasten. Und ich finde, dass es auch Zeiten geben darf, wo man sich ein bisschen Bequemlichkeit zugestehen darf. Somit laufe ich bei so einem Wetter nur dann lange Strecken, wenn es unbedingt sein muss. Und ich glaube, dass ich mich da mit vielen normal sehenden in guter Gesellschaft befinde.

img_0945

Mit Bus und Bahn zum Bloggertreffen

Das Foto zeigt mich in einer Straßenbahn. Ich habe eine schwarze Winterjacke an, und den Blindenstock in der rechten Hand. Der Blick ist aus dem Fenster gerichtet.

Schon oft hatte ich von Blloggertreffen gehört. Aber wirklich etwas darunter vorstellen konnte ich mir nichts. Außer dass sich Blogger treffen. Dennoch fand ich die Idee spannend sich mit anderen auszutauschen. Doch die meisten Bloggertreffen, von denen ich gehört hatte, waren zu weit weg. Und eben mal drei Stunden einfache Wegstrecke zu einem Bloggertreffen zu fahren? Nein, nicht wirklich.

Vor ein paar ‚Wochen stolperte ich auf ein Posting von Matthias Grün, der anfragte ob Interesse da sei sich in Frankfurt zu treffen. Ich fand die Idee echt gut und trug mir den Termin, der recht bald feststand, gleich mal in meinen digitalen IPhonekalender ein. Meinen Kalender führe ich auf meinem IPhone. Es hat eine sprechende Bedienungshilfe, so dass ich jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Das IPhone liest mir den Eintrag mit Hilfe einer synthetischen Stimme vor.

Etwa drei Tage vor dem Treffen machte ich mir so langsam Gedanken. Für mich stellte sich die Frage wo das Lokal ist, und wie ich dort hinkomme. Also fragte ich mal in der Facebookgruppe nach ob jemand sich mit mir an der nächstliegenden Bus- oder Bahnhaltestelle treffen mag, und wir gemeinsam hingehen könnten. Erst mal Fehlanzeige. Dafür bekam ich aber eine ungefähre Erklärung, nämlich die Straßenbahnhaltestelle und den Tipp mich dann zu melden. Irgendwer würde mich einsammeln kommen. Denn das Lokal sei nicht weit weg.

Bis etwa zwei Stunden vor dem Treffen diskutierte ich mit meinem inneren schweinehund ob ich mir das wirklich geben wollte. Ich hatte sogar einen Freund gefragt, ob er mich mit dem Auto fahren könnte. Aber das ging heute mal nicht. Also stieg ich um 18:00 Uhr in den Bus in Richtung Frankfurt Süd. Nebenbei suchte ich in Blindsquare, das ist eine Navigationshilfe für Blinde, das Lokal raus. Und weil ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, ließ ich das Programm auf der Fahrt mitlaufen, so dass ich sämtliche Kreuzungen und Bewegungsdaten angesagt bekam.

Am Südbahnhof hielt der Bus ziemlich weit vorne. Da ich auch vorne ausstieg, kam ich erst mal zwischen einem Poller und einem ziemlich ungünstig platzierten Fahrradständer zum Stehen. Und wieder einmal stellte ich mir die Frage warum der Bus jetzt so weit vorne halten muss. Anschließend ging ich die beiden Stockwerke zur U-Bahn runter. Ich laufe lieber Treppen, auch wenn viele normal sehende denken ich brauche eine Rolltreppe oder Aufzug. Es schadet mir ganz sicher nicht mich zu bewegen. Und Aufzüge mag ich nur dann, wenn sie sprechen oder es sich nicht vermeiden lässt.

Ich wollte zum Willy-Brandt-Platz. Daher brauchte ich nicht darauf zu achten in welche Bahn ich stieg. Die halten alle dort. In der Bahn ist die Beleuchtung so, dass ich mit meinem Sehrest erkennen kann ob Plätze frei oder besetzt sind. Und da ich die Strecke kenne, weiß ich auch auf welcher Seite ich aussteigen muss. Ansonsten freue ich mich darüber, wenn in Bahnen angesagt wird auf welcher Seite in Fahrtrichtung sich der Ausstieg befindet.

Ich kann sehen wohin ich beim Aussteigen laufen muss. Daher konnte ich zielgerichteter auf die Treppe nach oben laufen als wenn ich mir jeden Schritt hätte ertasten müssen. Das ist beispielsweise bei Sonnenschein der fall.

Wege sind für viele Blinde eine Art Auswendiglernen. Und da ich diesen Weg schon oft gelaufen bin, finde ich ohne Probleme zur Straßenbahnhaltestelle. Dabei zähle ich keine Schritte, wie so mancher Sehende meint. Das wäre zu viel Konzentrationsaufwand. Ich orientiere mich an markanten Punkten. Das sind Dinge, die ihren Standort nicht verändern, also Treppenaufgänge, Türen, Hauseingänge oder Straßenkreuzungen.

An der Straßenbahnhaltestelle standen viele Menschen. Das ist gut. Denn hier fahren die Linien 11 und 12. Und da ich nur hören kann, dass eine Straßenbahn angefahren kommt, muss ich fragen um welche Linie es sich handelt.

Am liebsten steige ich auch alleine in eine Straßenbahn ein. Das empfinde ich als sicherer für mich. Ich mag es z. B. gar nicht, wenn gut meinende Passanten mich am Arm nehmen und mich in die Bahn schieben. Das erschreckt mich, und bringt mich auch schon mal aus dem Gleichgewicht oder ziehen wollen. Außerdem weiß ich erst mal nicht, ob die Person, die mich da gerade anfasst Freund oder Feind ist. Eine einfache Frage wie „Brauchen Sie Hilfe beim Einsteigen?“ würde uns beiden mehr bringen als einfach so angefasst zu werden.

Mit der 12 fuhr ich also bis Rohrbachstrasse / Friedberger Straße. Und ab diesem Punkt betrat ich unbekanntes Gebiet. Gut, ich hätte jetzt über Facebook nach einer Abholmöglichkeit fragen können. Aber ich war recht früh dran. Und ich konnte mir nicht vorstellen, dass schon wer da war. Meine Navigationshilfe sagte, dass ich mich etwa 300 m vom Ziel entfernt befinde. Ich übergab die Adresse also an eine Naviapp und wartete erst mal ab. Ich bekam die Anweisung gegen die Fahrtrichtung zu gehen und dann links abzubiegen. Gesagt, getan. Jetzt bekam ich die Info, dass ich immer geradeaus laufen sollte und eine Entfernungsangabe, die sich von Zeit zu Zeit aktualisierte. Also machte ich mir erst mal keine Sorgen.

An der nächsten Straßenecke Fragte mich eine Frau ob sie mir helfen kann. Also fragte ich sie nach „Wir Komplizen“. Sie kannte das Lokal und versuchte mir den Weg zu beschreiben. Da das nicht weit zu sein schien, fragte ich ob sie Zeit habe mich zu begleiten. Das war auch gut so. Denn das Lokal befindet sich in einem Hinterhof, den ich sicher nicht auf Anhieb gefunden hätte. Dazu ist meine Naviapp zu ungenau. Sie kann mir zwar sagen, wenn ich an der richtigen Hausnummer angekommen ist, nicht aber ob diese sich in einem Hinterhaus befindet. Auch kann sie keine Hauseingänge finden. Dafür weiß ich für das nächste Mal wonach ich zu suchen habe.

Vor dem Eingang Trennten meine Begleiterin und ich uns. Vorher gab sie mir die Info, dass direkt hinter dem Eingang stufen kommen. Auch wenn ich diese bereits mit dem Stock ertastet hatte, fand ich das sehr aufmerksam von ihr. Den Tresen habe ich sehr schnell gefunden. Zum einen kann ich die Umrisse sehen, zum anderen hat es mir auch die Geräuschkulisse verraten, dass hier die Theke sein musste. Und so stand ich erst mal eine Weile da, bis mich jemand ansprach. Anschließend wurde ich zum Tisch begleitet, der für das Bloggertreffen vorgesehen war.

Das Treffen selbst war sehr schön und hat sich für mich absolut gelohnt. Mehr darüber könnt ihr auf

http://mainrausch.de/schreiberlinge-unter-sich-beim-ersten-frankfurter-blogger-stammtisch/

nachlesen. Hier sind dann auch die Teilnehmer mit ihren jeweiligen Projekten aufgeführt.

Featured Image -- 153

Eltern mit Behinderung: Aber ihr Mann ist doch sehend?!

wheelymum

Lydia ist eine bloggende Mama. Sie ist hat zwei Kinder, einen Mann und ist blind. Ihr Mann ist sehend?! Zumnindest ist diese Frage oder Feststellung häufig ein Thema in Gesprächen. Lydia hat für die Blogreihe einen Gastbeitrag geschreiben. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen, wenn ihr fragen habt, immer her damit und besucht doch Lydia auch einmal auf ihrem Blog.

Ursprünglichen Post anzeigen 610 weitere Wörter

img_0795

Fast ein Weihnachtskater

Das Foto zeigt zwei Katzen vor einer Haustür. Beide schauen einander an.

Als ich Gucki kennenlernte, war er kein Vierteljahr alt. An sich eine Handvoll Katze in Schwarz gehalten mit ein bisschen weiß auf der Brust und den Vorderpfoten. Er war ein verschmuster und zutraulicher Kater, der keine Tapeten zerkratzte, einen nicht ansprang und auch mit Kindern sehr gut zurechtkam.

Gucki liegt auf einem Stapel Kisten auf die ein Handtuch gelegt wurde.

Als er vielleicht anderthalb Jahre alt war, verlor ich ihn aus den Augen. Bei uns hatten auch zwei junge Katzen Einzug gehalten. Es waren zwei Brüder, die sich nicht besonders vertrugen. Lucky ließ Jockel nicht einfach so fressen und so weiter. Tja, und manchmal wurde so manche Streitigkeit zuhause begonnen. Dann mussten die Beiden höflich nach draußen gebeten werden.

Lucky verließ uns irgendwann. Er hatte sich Dosenöffner aus der Nachbarschaft ausgesucht, die ihn liebend gern adoptierten. Das war für alle Beteiligten eine gute Lösung. Vor allem für unseren Jockel bedeutete es, dass er einen geschützten Bereich für sich hatte.

Auf dem Bild liegt Jockel zusammengerollt auf einer Decke.

Gucki war etwa zehneinhalb Jahre alt, als sich bei einem Mitglied seiner Familie eine schwere Katzenallergie einstellte. Irgendwann wurde die Entscheidung getroffen, den Kater in gute Hände zu geben. Mehrere Versuche ihn abzugeben scheiterten. Die Besitzer wollten ihn aber auch nicht einfach in ein Tierheim geben.

Nun, ich kannte ihn von klein auf. Daher war mir sein Schicksal nicht so gleichgültig. Und so besprach ich mich mit meiner Familie. Wir entschieden, dass wir ausprobieren würden, ob Jockel und Gucki miteinander leben können. Platz für eine zweite Katze war ja da. Wir vereinbarten, dass Gucki nach Silvester 2013 zu uns kommen würde.

Als Gucki kam, waren wir alle ziemlich gespannt auf den neuen Mitbewohner. Vor allem darauf,  wie er in der neuen Umgebung zurechtkam. Als er gebracht wurde, stellten wir den Transportkorb ins Wohnzimmer und überließen es dem Kater selbst rauszugehen oder noch eine Weile im Korb sitzenzubleiben. Es dauerte nicht lang, bis er neugierig genug war rauszugehen und ein bisschen miauend umherzustreifen. Er war eben ein gesprächiger Kater.

Jockel war etwas ängstlich, als die beiden Kater sich begegneten. Es stellte sich heraus, dass Gucki ebenfalls Angst hatte. Er verkroch sich auf dem obersten Stockwerk unter ein Bett und blieb erst mal dort. Später war es ein Bretterstapel, den er sich als Zuflucht aussuchte. Wir sahen ihn in den ersten Tagen nur wenig. Er kam zum Fressen und auf das Katzenklo. Und abends miaute er das ganze Katzenherzenleid heraus. Es klang so unsagbar traurig.

So ging es einige Tage. Dann begann er seinen Vertrauensbereich zu erweitern. Manchmal wachte ich davon auf, dass er sich an das äußerste Ende meines Bettes zusammengerollt hatte. Später hielt er sich auch mal im Wohnzimmer auf. Er entdeckte wohl, dass ihm hier keine Gefahr drohte.

Gucki war bisher Freigänger gewesen. Und das würde er bald auch wieder sein dürfen. Bis dahin, hatte ich bei jedem Öffnen der Haustür Angst, dass er uns entwischen könnte. Und wie sollte ich ihn dann wiederfinden? Daher verzichtete ich während dieser Zeit komplett darauf, die Haustür per Knopfdruck zu öffnen und ging selbst hinunter.

Auf dem Bild sind beide Katzen im Wohnzimmer. Gucki liegt vor der Terrassentür. Jockel steht vor einem Schrank. Beide Katzen wirken friedlich.

Gucki stand oft genug vor der Terrassentür und miaute herzzerreißend. Als Freigänger musste er sich total eingesperrt fühlen. Und so zogen sich die ersten Wochen hin, bis wir entschieden ihn rauszulassen. Die ersten Male machte ich mir Sorgen darüber, dass er nicht zurückkam. Aber irgendwann hörte das auf. Denn Gucki zeigte mir, dass er begriffen hatte, dass er hier bei uns zuhause war.

Es war eine gute Entscheidung, Gucki im Winter zu uns zu nehmen. Ich glaube, ich wäre sonst tausend Tode gestorben. Immerhin steht unsere Terrasse offen, sobald das Wetter schön ist. Nun, als der Frühling 2014 kam, erinnerte nichts mehr daran, das Gucki erst seit kurzem bei uns war. Er hatte sich mit Jockel arrangiert. Nur beim Fressen kennt er keine Freunde. Aber wenn es nur das ist? Damit können wir inzwischen umgehen.

Auch Blinde haben mal schlechte Laune

Es ist Sonntag und später Nachmittag. Am Abend findet eine Familienfeier statt, für die ich mich noch fertig machen muss. Am Nachmittag hatte ich ein Treffen in Friedberg, die SBahn habe ich nur bekommen, weil sie Verspätung hatte, und ohnehin bin ich eine Stunde später als ursprünglich geplant zuhause. Kurz, ich bin voll im Stress. Und weil im Linienbus mal wieder die Ansage der Haltestellen abgeschaltet war, bin ich auch noch zu weit gefahren. Gut, dass mir der weg vertraut ist.

Ich gehe sehr zügig meinen Weg. Plötzlich taucht in meinem eingeschränkten Blickfeld ein Mensch auf, der langsamer unterwegs ist als ich. Ich versuche zu überholen, geht aber nicht, da dieser Mensch in dieselbe Richtung ausweicht wie ich. Meine Bitte mir Platz zu machen wird entweder nicht gehört oder einfach ignoriert. Aber ich will jetzt hier vorbei! Also weiche ich auf den Fahrradweg aus. Plötzlich werde ich von einem Arm aufgehalten, der sich mir ausgebreitet in den Weg legt. Und das in Brusthöhe. Das tut ganz schön weh. Geht’s noch? Fast hätte ich mich auf die Nase gelegt. Und als ob das nicht ausreicht kommt die weibliche Stimme aus dem Hintergrund und mault mich an: „Machen Sie langsam, sie sehen doch nix“. Dabei krallt sich eine zweite Hand in meine Jacke.

Ich bin wütend und erschrocken zugleich. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich die Dame erst mal so richtig anschnauze und mich aus ihrem Klammergriff befreie. Ich ignoriere meinen Schmerz und laufe weiter. Ich höre wie sie mir etwas wie „So was undankbares aber auch. Soll doch froh sein, dass man ihr hilft.“ hinterher ruft. Ich bin so was von wütend, dass es mir egal ist wie sie denkt. Soll sie doch herumerzählen, dass die Blinde absolut undankbar und unfreundlich ist. Jetzt, hier und heute ist mir das so was von egal. Ich will nur noch weg.

Was war passiert? Die Dame hat eine Blinde gesehen und wollte diese aufhalten. Vermutlich hat sie überlegt, dass sie, wenn sie die Augen zu macht, ganz sicher vor den nächsten Laternenpfahl laufen würde. Und davor wollte sie mich bewahren. Und wie macht man das am besten? Man breitet die Arme aus, um das Objekt der Wahl aufzuhalten. Und damit diese Frau nicht fällt, halten wie sie mit der anderen Hand fest. Ich denke, dass die hilfsbereite Dame keinen Moment darüber nachgedacht hat, dass sie mich nie würde halten können. Und auch nicht, dass ich das nicht gut finden könnte.

Zugegeben, ich war sehr schnell unterwegs. Das hat für mich zur Folge, dass ich mich mehr auf den Weg konzentrieren muss. Ich muss in derselben Zeit mehr Schritte mit dem Blindenstock vorher abtasten, bevor ich meinen nächsten Schritt setze. Dabei hilft mir mein Sehrest von ca. 2 % bei der groben Orientierung. So was wie Bäume oder Autos kann ich noch erkennen. Dasselbe gilt auch für Menschen, die vor mir laufen. Daher kann ich mir dieses schnelle Tempo gefahrlos leisten. Ich bin eine erwachsene Frau, und entscheide selbst wi schnell oder langsam ich mich bewegen möchte und kann. Und wenn ich dabei vor eine Laterne laufe, dann ist es auch mein eigenes Verschulden. Jeder Mensch hat ein Recht darauf mit der Nase gegen eine Wand oder was auch immer zu laufen. Da bilden Blinde keine Ausnahme. Ich kann von mir sagen, dass ich solche Dinge ganz gut einschätzen kann. Hier war also das beherzte Eingreifen einer anderen Person absolut kontraproduktiv.

Und jetzt nochmal für diejenigen, die noch immer denken: „Die hat es doch nur gut gemeint“. Wie würdet Ihr reagieren, wenn Ihr schnell unterwegs seid, und jemand Euch fast von den Füßen holt? Es übersteigt meine Vorstellungskraft mir vorzustellen, dass jemand sagt: „Danke, dass Sie ein Geschoss wie mich aufgehalten haben.“ Nun, und da Blinde denselben Gesetzen von guter oder schlechter Laune unterliegen, reagieren wir ähnlich. Vielleicht sogar noch heftiger, weil wir die Person, die uns da anfasst nicht haben kommen sehen.

Fazit, übertriebene Fürsorge ist hier fehl am Platz. Und wenn Ihr Euch unsicher seid, dann sprecht uns an, bevor Ihr uns einfach so anfasst.

img_0930-1

Wie erkennen Blinde Geld?

Auf dem Foto bin ich in einem Fachgeschäft für Handarbeit zu sehen. Ich habemeine linke Hand über den Ladentisch gestreckt, und jemand legt mir Wechselgeld hinein. Den Blindenstock habe ich unter den rechten Arm geklemmt.

Ich bin leidenschaftliche Strickerin. Dabei kann ich mich entspannen, besser konzentrieren oder einfach nur die Hände beschäftigt halten. Und wenn ich dann im Handarbeitsladen meines Vertrauens gehen und mir Anregungen holen kann, dann ist der Tag gerettet. Da ich nicht wie ein normal sehender in einer Zeitschrift für Handarbeit schmökern kann, liebe ich es mit der Ladeninhaberin zu quatschen, mir Anregungen zu holen oder mir anzusehen was sie gerade in Arbeit hat.

Eigentlich hatte ich heute nicht vor etwas Neues zukaufen, bevor ich die Wolle aus meinem strickkorb verarbeitet habe. Aber die Wolle hier ist einfach zu schön. Die muss ich mitnehmen. Also Den Geldbeutel aus der Tasche geholt, und das Geld über den Tisch geschoben.

Aber halt, blind bezahlen? Wie geht das? Das ist eine Frage, die ich hin und wieder gestellt bekomme. Ja, das geht. Und sogar ohne fremde Hilfe. Ich kontrolliere selbst welches Geld ich meinem gegenüber gebe, und wieviel Wechselgeld ich zurückbekommen habe. Und das geht so:

Das Foto zeigt einen Geldscheinprüfer mit einem 20 € Schein in meiner Hand. Der Geldschein ist im Cashtest eingespannt.

Eurobanknoten haben unterschiedliche Längen. Daran kann man sie auseinanderhalten. Jemand, der richtig Übung hat, kriegt das weitgehend auch ohne Hilfsmittel hin. Ich selbst nutze einen Cashtest. Das ist eine Schablone, in die der Geldschein eingespannt wird. Diese Schablone ist mit Zahlen in Braille versehen, so dass ich anhand der Länge ablesen kann welchen Geldschein ich jetzt in Händen halte. Dieser kleine Helfer aus Kunststoff hat etwa die Größe einer Checkkarte und ist etwa dreimal so dick.

Das geht nicht so schnell wie bei einem normal sehenden, der einfach auf den Geldschein schaut und mit einem Blick erfasst was er gerade in der Hand hält. Bei mir dauert das ein paar Sekunden länger. Um das Bezahlen zu beschleunigen, sortiere ich meine Geldscheine im Portmonee vor. Das erleichtert mir die Suche, gerade wenn viel im Supermarkt los ist.

Ich werde oft danach gefragt, ob sich nicht auch Beschriftungen auf den Geldscheinen befinden. Nein, tun sie nicht. Es gab zu Zeiten der DM einen Versuch die Banknoten mit fühlbaren Zeichen zu versehen. Allerdings hat sich dies nicht bewährt. Geldscheine sind viel in Umlauf, werden auch schon mal durch die Hand gequetscht oder landen auch mal in der Waschmaschine. Spätestens nach der buchstäblichen Geldwäsche sind diese Kennzeichnungen nicht mehr zuverlässig fühlbar. Daher wurde sehr schnell Abstand davon genommen. Da auch bei der DM die Scheine unterschiedliche Längen haben, wurde der Cashtest entwickelt und hat sich bestens bewährt. Grund genug also, um ihn für den Euro weiterzuverwenden.

Einfacher finde ich es Geldmünzen zu unterscheiden. Hier orientiere ich mich an der Beschaffenheit der Ränder. Diese sind unterschiedlich. Wenn man also ein 20 Cent, 50 Cent und eine 1 € Münze nebeneinander legt, sieht man den Unterschied sofort. Und ich kann ihn eben erfühlen.

Auf dem Bild ist eine 20 Cent und eine 50 Cent Münze in meiner Hand zu sehen. Der Focus liegt auf den Rändern.

Als der Euro kam, habe ich mir einen Münzsortierer zugelegt. Dieser hat mir die ersten Gehversuche mit dem Euro erleichtert. Allerdings kam irgendwann der Tag, an welchem mir die Handhabung zu langsam ging. Und so verzichtete ich irgendwann ganz darauf. Ich kenne andere Blinde, die mit so einem Hilfsmittel gern arbeiten. Das ist wie beim Braten. Der eine nimmt den Pfannenwender, ein anderer lieber einen Kochlöffel. Und beides führt zum selben Ergebnis.

Um einen Geldschein zu überprüfen brauche ich beide Hände. Daher mag ich es am liebsten, wenn ich Wechselgeld getrennt zurückbekomme. Also erst die Scheine, dann die Münzen und anschließend den Kassenbong. Oft bekomme ich das alles zusammen in die Hand geklatscht. In solchen Momenten wünsche ich mir eine dritte Hand zum gleichzeitigen Geld festhalten und erkennen. Gerade wenn es schnell gehen muss. Wobei ich im Supermarkt meines Vertrauens auf das genaue Überprüfen des Geldes verzichte. Es gibt aber auch Kassierer, die mir sagen was sie mir zurückgeben. Ich finde das gut, da ich so einen schnellen Überblick über die Stückelung der Scheine bekomme.

Größere Beträge zahle ich meist mit Karte. Ich mag nicht so viel Geld mit mir herumtragen. Und dann liebe ich mir besonders die Automaten, welche noch fühlbare Tasten haben. Die älteren Automaten haben noch so richtig griffige Tasten, bei denen man fühlt ob die Taste wirklich gedrückt wurde.

Geld abheben am Geldautomaten ist auch manchmal ein echtes Abenteuer. Denn die Anweisungen kommen über den Bildschirm, den ich nicht verfolgen kann. Meine Hausbank hat einen ihrer Automaten mit einer Sprachausgabe ausgerüstet. D.h., dass ich mir einen Kopfhörer oder Headset mitbringe und einstöpsle. Ich bekomme dann über eine Sprachausgabe meine Anweisungen direkt ins Ohr. Sicherheitsrelevante Daten wie Pin werden nicht laut vorgelesen. Damit kann ich ohne fremde Hilfe den gewünschten Geld betrag auswählen. Was noch nicht gut ist, dass ich die Stückelung festlegen kann. Aber vielleicht kommt das irgendwann noch mal. Bis jetzt lasse ich mir von den Mitarbeitern helfen, wenn ich etwas anderes als die übliche Stückelung brauche, oder hebe auch schon mal Bargeld im Supermarkt ab. Da kann ich den Mitarbeitern mitteilen was ich möchte.

Kommen wir zum Thema Helfen. Manchmal will mir mein Gegenüber das Wechselgeld direkt ins Portmonee tun. Das möchte ich nicht. Ein Portmonee ist etwas sehr persönliches. Außerdem habe ich hier meine eigene Ordnung. Daher lehne ich dieses gut gemeinte Hilfsangebot grundsätzlich ab. Erst recht, wenn ich die Person nicht kenne. Es gibt nur wenige Menschen, die an mein Portmonee dürfen. Es reicht völlig aus mir Wechselgeld in die Hand zu geben.
Bin ich mit sehender Begleitung unterwegs, so erlebe ich es hin und wieder, dass mein Gegenüber mit dieser kommuniziert, anstatt mit mir. Ich erinnere mich da an eine Geschichte vor ein paar Jahren. Ich brauchte ein neues Uhrenarmband. Unterwegs war ich mit einem sehenden Freund. Im Laden unserer Wahl sagte ich meinem Freund, dass er das Design aussuchen dürfe und ich das Material. Wir wurden fündig, und ich gab dem Verkäufer einen Geldschein. Dieser schaute unentwegt meinen Freund an und wollte ihm auch das Wechselgeld geben. Er hat jedenfalls ziemlich gestaunt, dass mein Begleiter ihm zu verstehen gab, dass ich die Käuferin bin und also auch das Wechselgeld bekomme.

Ich möchte mich bei Volkhard Sobota für die Erstellung der in diesem Beitrag verwendeten Fotos bedanken. Bei ihm liegen auch die Urheberrechte.