Blinde Eltern, sehende Kinder, Teil 6.

Was tun, wenn die Kita Ferien hat? 

Mein Sohn war vier und meine Tochter fast sechs Jahre alt, als sich für uns zum ersten Mal die Frage stellte: Was tun während der Ferien? Vor Allem während der Sommerferien hatte der Kindergarten drei lange Wochen zu. 

Aktivitäten wie Schwimmbad traute ich mir damals noch nicht alleine zu. Meine Kinder konnten noch nicht schwimmen, und ich bin ohnehin nicht so wirklich eine Wasserratte. Und bei der Geräuschkulisse habe ich keine Chance zwei bewegungsfreudige Kinder im Getümmel wiederzufinden. Zuhause bleiben war aber auch keine Alternative. Das wollte und konnte ich uns nicht antun. 

Naiv wie ich war rief ich einige Wochen vor Beginn der Sommerferien beim Jugendamt an. Ich glaubte bis dato daran, dass sie mir sagen könnten wo Aktivitäten für Kindergartenkinder stattfinden. Die sogenannte Frau vom Amt war erst mal mit meiner Frage etwas überfordert. Erst recht, als ich ihr erklärte, dass mir mit einer Broschüre in Papierform nicht geholfen wäre. Ich wollte Anlaufstellen, Telefonnummern, Links oder Informationen per E-Mail haben. Und wahrscheinlich war ich die erste Mutter, die einen solchen Wunsch äußerte. Als sie mir dann anbot meine Kinder für die Schließungszeit des Kindergartens außerhalb der Familie unterzubringen, war selbst mir klar, dass wir hier nicht weiterkommen würden. 

Ich war also wieder auf mich allein gestellt und musste selbst Ideen entwickeln. Und das für drei ganze Wochen. Wegfahren kam nicht in Frage. Dazu sagte mein Portmonee ganz klar nein. Und die meisten Freunde meiner Kinder, mit denen wir uns hätten zusammentun können, waren während dieser Zeit weg. 

Zunächst einmal überlegte ich was wir hier zuhause während der Ferien tun konnten. Auf dem Dachboden, den wir zum Spielzimmer der Kinder umfunktioniert hatten, standen ein Trampolin, und eine Rutsche. Beides war auch für den Außenbereich geeignet. Diese Dinge zogen also in unseren Garten um. Außerdem hatten wir einen Pool, den ich bei schönem Wetter aufstellen konnte. Diese Sachen waren beliebig miteinander kombinierbar. Es passte sogar noch ein Zelt mit auf die Wiese, ohne dass es zu eng wurde. Auf diese Weise hatte ich einen Bereich, den ich auch als Blinde gut überblicken konnte. Tisch und Stühle standen auf der Terrasse. Hier wurde nur Geschirr aus Kunststoff verwendet. So konnte es auch keine Scherben geben. Denn die Kinder liefen meist barfuß herum. In diesem Sommer kam uns so manches Kind in unserem kleinen Gartenparadies besuchen. 

Natürlich waren wir nicht rei Wochen am Stück in unserem kleinen Gartenparadies. Wir machten alle Spielplätze unsicher, die wir finden konnten, waren im Wald oder gingen nach Frankfurt und unternahmen dort etwas. 

Irgendwann trauten wir uns auch mal in den Tannenwald. Das ist ein Spielpark, der auch Wasserspile für Kinder hatte. Hier suchten wir uns einen Platz, an dem ich es mir bequem machte. Die Kinder konnten spielen gehen. Es gab die Vereinbarung, dass sie sich von Zeit zu Zeit melden mussten. Ansonsten taten sie das ohnehin, wenn sie Hunger oder Durst hatten. Ich hatte meist selbst gebackenen Kuchen, Obst und Gemüse dabei. Und auch Getränke brachte ich immer selbst mit. Anfangs fiel es mir sehr schwer die Kontrolle aus der Hand zu geben. Ich sprach dann auch schon mal andere Mütter an und bat sie mal zu schauen ob bei meinen Kindern alles in Ordnung war. 

Auf diese Weise lernte ich eine Freundin kennen, deren Kind im Alter meiner Kinder war. Wir kamen ins Gespräch. Sie holte mir einen Kaffee vom Kiosk, und ich bot ihr ein Stück meines selbst gebackenen Kuchens an. Die Kinder verstanden sich gut. Und so haben wir so manche Unternehmung gemeinsam gestartet. 

Ich möchte diesen Beitrag mit einem Erlebnis aus diesem Sommer abschließen, von dem ich selbst lange nicht wusste wie ich es finden sollte. 

Ich habe noch einen geringen Sehrest. Wir reden hier von weniger als 2 %. Damit kann ich noch grobe Umrisse sehen, jedoch keine Einzelheiten. Ich sehe also, wenn jemand direkt vor mir steht, kann aber nicht erkennen, ob das Männlein oder Weiblein ist. Je heller die Sonne scheint, desto weniger sehe ich. Einzelheiten wie Stufen oder Straßenlaternen ertaste ich mir mit meinem Blindenstock. Meine Kinder liefen zu diesem Zeitpunkt oft bei mir an der Hand. Meine Tochter, die etwas sicherer unterwegs war, lief auch schon mal vor mir her. Meinen Sohn hatte ich noch lange an der Hand. Da er noch etwas verträumt war, fühlte sich das einfach richtig an. 

Wir kamen vom Spielplatz nach Hause und liefen gegen die Sonne. Rechts von mir waren der Fahrradweg, und anschließend die Straße. Mein Sohn lief an meiner linken Hand. Mit der rechten Hand habe ich in Schulterbreite mit dem Stock gependelt, um mir den nächsten Schritt zu ertasten. Plötzlich bremste ein Fahrrad scharf neben uns, und ein Mann schnauzte mich an. Er erklärte mir, dass ich gerade meinen Stab ausgefahren habe. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich das als Blinde brauche. Er fing man mit mir zu diskutieren, da er die Ansicht vertrat, dass ich doch ein Kind an der Hand habe, welches mich führt. 

Jetzt frage ich Dich, lieber Leser, würdest Du Dich einem viereinhalbjährigen Kind blind im Straßenverkehr anvertrauen? Schreib mir Deine Meinung in die Kommentare.

Autofahren für Blinde – kein Traum mehr

Das Titelbild zeigt die blinde Lydia Zoubek am Steuer des speziell umgerüsteten Smart for Two, deutlich erkennbar am Blindensymbol (drei schwarze Punkte auf gelbem Hintergrund).

Die Kinder zur Schule fahren, den Familieneinkauf mit dem Auto bewerkstelligen und schnell mal bei der besten Freundin vorbeifahren. Dinge, die für einen normal sehenden Autofahrer so selbstverständlich zum Alltag gehören. Für Lydia Zoubek ist das bisher nur möglich, wenn jemand sie im Auto fährt oder sie sich ein Taxi nimmt. Ansonsten erledigt sie alles zu Fuß oder mit der Hilfe von öffentlichen Verkehrsmitteln. Das könnte künftig anders werden. Denn Forscher einer privaten Initiative haben ein Fahrzeug so modifiziert, dass auch Blinde damit fahren können.

„Ich wollte schon immer mal selbst Auto fahren“, sagt Lydia und streicht liebevoll über die Heckklappe. Bisher war dies nur auf speziellen Events möglich, wo Fahrlehrer Blinden diese Möglichkeit geben. Aber jetzt könnte es bald Alltag werden.

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Das Bild zeigt Lydia am Heck des Autos, auch von hinten deutlich durch ein Blindensymbol (drei schwarze Punkte auf gelbem Hintergrund) gekennzeichnet.

Fahrbegleiter Vassili Bertakis erklärt der blinden Lydia die einzelnen Bedienelemente des Prototyps. Er ist maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. „Noch kann Lydia nicht alleine im normalen Straßenverkehr teilnehmen“, erklärt er, „denn dazu braucht Lydia erst noch die entsprechende Fahrerlaubnis.“ Und die ist noch in Arbeit. „Doch das begleitete Fahren klappt bereits jetzt wunderbar und Lydia erweist sich als souveräne Autofahrerin.“

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Das Bild zeigt Lydia und Vassili im Auto.

Das Auto, welches auf den ersten Blick ganz normal aussieht, beinhaltet jede Menge Sensoren, die dafür sorgen, dass der blinde Fahrer den Abstand zu anderen Autos, Menschen und anderen Gegebenheiten einhalten kann. Mit einem Autopilot ähnlichen System passt sich das Fahrzeug dem Straßenverkehr an. Eine Kennzeichnung mit drei schwarzen Punkten macht andere Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass eine Kontaktaufnahme per Handzeichen nicht möglich ist. Dafür lässt sich ein hochwertiges Außenmikrofon zuschalten, welches Zurufe und andere Straßengeräusche zuverlässig überträgt. Über eine Sprachausgabe bekommt der blinde Fahrer Informationen über Geschwindigkeit oder Straßenkreuzungen.

Achten Sie zukünftig also auf Fahrzeuge mit entsprechender Kennzeichnung und drücken Sie auch mal ein Auge oder zwei zu, wenn Sie diesen im Verkehr begegnen.

Die Klinik mit der Nummer

Das Titelbild zeigt einen großen Bildschirm an einer Wand, auf dem die Wartenummer und der Behandlungsraum angezeigt werden.

Im Sommer 2014 bekam ich meinen ersten Termin in der Augenklinik meines Vertrauens. Damals wurde ein Hornhauttransplantat nicht vom Körper angenommen. Und so wollte mein Augenarzt mich bei einem Spezialisten für Hornhauterkrankungen wissen. Und bisher war es das Beste was mir passieren konnte. Denn die Klinik leistet hervorragende Arbeit und nimmt auch jemanden ernst, der wie ich über ein sehr geringes Restsehen verfügt.

Normalerweise nehme ich solche Termine gerne alleine wahr. Denn ein Besuch in einer Augenklinik ist in der Regel eine Ganztagsveranstaltung. Ich weiß das, und stelle mich darauf ein. Eine quengelnde Begleitperson kann ich daher am allerwenigsten gebrauchen. Somit bleibt der Kreis an in Frage kommenden Begleitpersonen recht überschaubar. Erst recht, wenn man gute drei Stunden Fahrzeit pro Wegstrecke einplanen muss. Ich hatte Glück. Denn einer meiner besten Freunde begleitete mich.

Was mir sofort auffiel war, dass man nicht einfach so an den Infoschalter gehen und sich anmelden konnte. Stattdessen musste man an einen Automaten gehen und eine Nummer ziehen. Diese erhält man dann auf einem kontrastreichen Din a4 Blatt. Mit dieser Nummer geht es dann in den ersten Wartebereich. Hier leuchten an unterschiedlichen Schaltern die jeweiligen Nummern auf. Mit sehender Begleitung kein Problem. Die sieht ja welche Nummer angezeigt wird, und zu welchem Schalter es geht. Als ich die Mitarbeiterin darauf ansprach, meinte sie nur, dass das so sein muss, da hier auch noch die HNO dran hängt.

Ist die Anmeldung getan, geht es in den nächsten Wartebereich. Dort zeigt man noch mal seine Nummer und darf dann auf den Sehtest warten. Ohne den geht gar nichts. Und anschließend geht es in den großen Wartebereich 3. Auch hier leuchten auf unterschiedlichen Monitoren Nummern auf. Allerdings wird man hier auch namentlich aufgerufen.

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Das Bild zeigt ein DIN A4 Blatt mit Wartenummer und Anweisungen in extra großer Schriftgröße.

Ich hielt das meist so, dass ich mir eine Begleitperson mitnahm. Das garantierte mir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit. Und wenn die Begleitung gut ist, muss man sich nicht um sie kümmern.

Ich wusste noch von meinen letzten Besuchen, dass ich in den ersten Stock gehen musste. Und auch wo die Treppe ist, war mir noch vertraut. Problematisch wurde es bei der Anmeldung. Irgendwo im Haus war wohl eine Baustelle. Und wer gegen eine Schlagbohrmaschine anschreit, hat meist irgendwann keine Stimme mehr. Es machte also keinen Sinn in Richtung der Schalter zu rufen. Die konnten mich nicht hören. Ich dachte, wenn ich einfach stehen bleibe, wird jemand auf mich aufmerksam. Denn durch den Schlagbohrer konnte ich keinen Menschen mehr hören. Irgendwann sah ich die Umrisse einer Frau, die ich ansprach. Sie erklärte mir erst mal, dass sie heute keine Stimme mehr habe. Aber irgendwie konnte ich ihr klarmachen, dass ich doch nur eine Nummer haben wollte. Die bekam ich auch. Als ich meine Begleiterin bat mir diese vorzulesen, zeigte sie nur drauf, und meinte, die sei doch schon so groß geschrieben. Sie hatte Recht. Die war groß und kontrastreich geschrieben. Aber in dem Raum war es so hell, dass ich ein echtes Problem damit hatte.

Ich fand dann auch noch jemanden, der mir die Nummer vorlas. Und dann hieß es warten bis die Nummer leuchtet. Zwischendurch fragte ich jemanden, und erhielt nur die Antwort: „Keine Angst, ich sage Ihnen Bescheid“. Okay, gut dass wir drüber gesprochen haben. Was jetzt? Ich nahm meinen Zettel in die Hand, und hielt ihn mit der beschriebenen Seite in Richtung Schalter. Wenn niemand auf eine aufleuchtende Nummer reagierte, dann würde sicher jemand in meine Richtung schauen. Und so war es auch. Plötzlich packte mich jemand am Arm und versuchte mich in Richtung eines Schalters zu schieben. Es gelang mir ihm klarzumachen, dass ich seine Geste verstanden habe und alleine gehen möchte. Die Dame am Schalter entschuldigte sich bei mir, dass sie nicht gegen den Baulärm anbrüllen konnte.

Nach der Prozedere bekam ich meine Nummer wieder und marschierte wieder zurück ins Erdgeschoss. Hier konnte ich direkt an den Infoschalter und traf auf vorbildliches Verständnis. Ich bekam die Hilfe, die ich brauchte, inklusive der Beschreibung, wie ich nachher meine Jacke am besten wiederfinden konnte. Und nach dem obligatorischen Sehtest ging es dann in den großen Wartebereich. Zum Glück brauchte ich mich nicht um aufleuchtende Nummern zu kümmern. Die Mitarbeiter nahmen mich in Empfang, nachdem ich mit Namen aufgerufen wurde. Und anschließend wurde ich wieder zurück in den Wartebereich begleitet.

Ich sprach das Thema mit der Nummer mehrmals an, wie ich es stets getan habe, wenn ich dort war. Eine Ärztin erklärte mir, dass die meisten mit sehender Begleitung kommen. Daher wäre bisher kaum eine Nachfrage nach einer Veränderung da. Ob das tatsächlich so ist, kann ich nicht beurteilen. Aufgefallen ist mir, dass so ziemlich alle Patienten mit einer Begleitung da waren.

Für normal sehende Patienten mit einem Hörproblem oder auch mit einer leichten Sehbehinderung mag das ganz praktisch sein. Für Blinde ist der Anmeldevorgang absolut daneben. Ich weiß bis heute nicht wie ich an die Nummer komme, kann diese kaum selbst lesen und sehe erst recht nicht wo was aufleuchtet. Und wäre ich ganz blind, dann würde ich zwar den Ton für die Nummern hören, könnte aber erst mal nicht einordnen was das ist. Und wenn dann noch eine Baustelle im Haus ist, dann wird es richtig schwierig.

Eine Lösung wäre die Möglichkeit sich direkt an den Infoschalter anzustellen, gesprochene Nummern, wenn sie denn schon sein müssen, und taktile Leitlinien im Anmeldebereich. Für die Verantwortlichen eine Kleinigkeit, für uns Blinde ein Schritt zum unabhängigen Klinikbesuch.

Mein erster Tag an der Blindenschule

Nachdem ich über meine ersten Jahre in einer Schule für Sehbehinderte geschrieben hatte, möchte ich heute auf meinen ersten Tag in der Schule für blinde Kinder eingehen.

 

Die ersten Wochen verbrachte ich noch in der dritten Klasse meiner alten schule. Das lag wohl daran, dass noch nicht alle Formalitäten vollständig erledigt waren. Und dann ging alles ganz schnell. Ich hatte noch nicht einmal Zeit Abschied von meiner alten Klasse zu nehmen.

 

Es war ein Montag, als meine Eltern und ich nach Friedberg fuhren. Hier war die nächstliegende Blindenschule, in die ich ab heute gehen sollte. Ich war mächtig aufgeregt. Denn ich hatte absolut keine Idee was mich nun erwarten würde, außer einer Menge blinder Kinder.

Nachdem wir von der Schulleitung empfangen wurden, ging es irgendwann in die Wohngruppe, in der ich wohnen sollte. Diese befand sich im selben Schulgebäude. Und zwar im obersten von drei Stockwerken. Die erste Regel, die ich auf dem Weg dorthin lernte war, dass wir immer die rechte Seite der Treppe benutzen sollten. Damit wurde ein Zusammenstoßen vermieden.

 

In der Wohngruppe gab es drei Schlafzimmer, eins für vier Jungen und zwei Dreibettzimmer für die Mädchen. In meinem hatte jedes Kind ein eigenes Nachtschränkchen neben dem Bett. Außerdem gehörten zwei Waschbecken und ein kleiner Tisch mit drei Stühlen zur Ausstattung. Ja, und dann gab es noch einen Puppenwagen und ein fahrbares Himmelbett für Puppen in diesem Zimmer. Und dann gab es noch ein gemeinschaftliches Bad und ein Spielzimmer, in welchem auch gegessen wurde. Die Kleiderschränke befanden sich auf dem Flur.

 

Viel Zeit zum Staunen blieb mir nicht. Denn jetzt hieß es von meinen Eltern Abschied nehmen. Und dann wurde ich in meine Schulklasse gebracht und den anderen vorgestellt. Tja, und dann war ich mitten drin im Unterricht und quasi mir selbst überlassen. Wir waren zehn Kinder, fünf Mädchen und fünf Jungs. Denn all diese stellten sich mir mit Namen vor. Maria, ein Mädchen aus Portugal, und mit mir die einzige Ausländerin, wurde meine erste Freundin. Ihre Eltern gingen irgendwann zurück in die Heimat, so dass ich nicht weiß was später aus ihr geworden ist. Und dann gab es da noch Matthias. Uns verbindet noch heute eine herzliche Freundschaft. Mit diesen beiden Menschen verbrachte ich so manche große Pause auf dem Schulhof.

 

Maria nahm mich nach dem Unterricht ganz selbstverständlich mit zurück in die Wohngruppe. Dort bekamen wir unser Mittagessen. Bei uns wurde stets anders gegessen. Daher war ich mit dem Gebrauch von Gabel und Messer erst mal etwas überfordert. Doch bevor ich mich anfangen konnte zu schämen, zeigte eine unserer Erzieherinnen mir den Gebrauch und übte das in den nächsten Tagen mit mir. Und dann gab es Nachtisch. Den konnte ich ganz normal mit dem kleinen Löffel essen. Ich gewöhnte mich auch daran, dass wir uns das essen selbst auf den Teller taten. Auch das gab es zuhause nicht. Dort hatte das meine Mutter für uns gemacht.

 

Um 14:00 Uhr klingelte es zur Arbeitsstunde. Das war die Zeit, in welcher wir mit unseren Erzieherinnen in der Klasse Hausaufgaben erledigen sollten. Und da ich noch keine hatte, bekam ich meine erste Lektion in Braille. Eine Erzieherin erklärte mir den Umgang mit der Punktschriftmaschine und übte mit mir die ersten Buchstaben. Es waren das a, das b und das l. Und so konnte ich am Ende dieser Stunde das Wort Ball schreiben und auch lesen.

 

Nach der Arbeitsstunde hatten wir Freizeit. Im Spielzimmer konnten wir Hörspiele hören, basteln oder Spiele machen. Oder wir konnten bei schönem Wetter auf den Schulhof.

 

Um 18:00 Uhr wurde zu Abend gegessen. Meist gab es belegte Brote. Und die machten wir uns selbst. Ich hatte noch nie in meinem Leben ein Brot geschmiert. Ich war noch nicht einmal auf die Idee gekommen, dass ich das als Blinde alleine konnte. Ich musste es nur gezeigt bekommen. Und genau das tat eine unserer Erzieherinnen.

 

Nach dem Abendessen hatten noch zwei Schüler Küchendienst. Das hieß bei uns Spülen, abtrocknen und das saubere Geschirr einräumen. Das fand im Bereitschaftszimmer statt. Hier gab es eine Küchenzeile, ein großes Sofa und einen kleinen Tisch, und es gab einen Fernseher. Hier wurde abends vorgelesen oder auch mal gemeinsam ferngesehen.

 

Nach dem Abendessen hieß es erst mal waschen und umziehen. Unsere Erzieherin zeigte mir den Kleiderschrank und erklärte mir wie er eingeräumt war. Es gab ein System, dass in jedem unserer Schränke gleich war. So musste kein Kind irgendetwas suchen. Und immer dann, wenn die saubere Wäsche eingeräumt wurde, passierte das nach genau diesem System. Getragene Wäsche wurde in einem großen Korb gesammelt. Und da jedes Kleidungsstück mit Namen versehen war, bekamen wir alles wieder direkt in den Schrank zurück.

 

Nachdem wir uns gewaschen und umgezogen hatten, durften wir noch ein bisschen spielen. Maria aus meiner Klasse, Trixi, die eine Klasse über uns war, und ich teilten uns ein Zimmer. Und dort spielten wir noch ein bisschen. Danach ging es ins Bett. Hier durften wir noch bis 9 Uhr miteinander reden oder ein Hörspiel hören. Es gab einen Kassettenrekorder, den jedes der drei Schlafzimmer einmal haben durfte. An diesem Abend war bei uns Schwatzen angesagt. Wir waren drei vollkommen unterschiedliche Mädchen, die einfach alles voneinander wissen wollten. Und das war alles so spannend, dass ich gar nicht auf die Idee kam an Heimweh zu leiden. Es war heute so viel Neues passiert, dass ich einfach nur noch gespannt auf den nächsten Tag war.

Als blindes Grundschulkind arabischer Eltern

Über meine ersten Jahre in Deutschland hatte ich bereits geschrieben. Heute geht es um meine ersten Schuljahre.
Ich war inzwischen sieben Jahre alt, als sich die Frage nach der Schule stellte. Ich war mit sechs Jahren in einen Kindergarten gekommen, der ein blindes Kind aufnehmen wollte. Hier hatte ich durch den täglichen Kontakt mit anderen Kindern ausreichend Deutsch gelernt, um mich ganz normal unterhalten zu können. Außerhalb des Kindergartens wurde nach wie vor arabisch gesprochen. 
Meine Eltern wussten damals nicht, dass es spezielle Schulen für blinde Kinder gibt. Irgendwer hatte ihnen gesagt, dass es so etwas in Frankfurt gäbe. Und so wurde ich dort angemeldet. Meine Eltern und ich wussten lange Zeit nicht, dass es sich um eine Schule für Sehbehinderte und nicht für Blinde handelte. 
Zur Erklärung. Als gesetzlich blind gilt man, wenn man auf dem besseren Auge höchstens über 2 % Restsehvermögen verfügt. Bis 5 % spricht man von hochgradiger Sehbehinderung. Und ab da nur noch von Sehbehinderung. 
Man stelle sich also vor, dass ich mit Kindern in derselben Klasse saß, die sehtechnisch nicht weit weg vom Führerschein waren. Und ich sah die Buchstaben nur dann, wenn ich sie fett gedruckt und vergrößert bekam. Meine Klassenlehrerin merkte sehr bald was Sache war und versuchte mir gezielt zu helfen. Eine weitere Stütze war die Hausaufgabenhilfe in unserer Stadt, die täglich von wechselnden Betreuern kostenlos angeboten wurde. Hier arbeitete man den Stoff mit mir auf. Vor allem als es um das Erlernen der Schreibschrift ging, brauchte ich einfach länger als meine Mitschüler. Und auch das flüssige Lesen gestaltete sich ab dem zweiten Schuljahr etwas schwierig. Meine Freunde waren meine rasche Auffassungsgabe und mein Fleiß. Und natürlich die Helfer, die mir mit einer Engelsgeduld die Inhalte zugänglich machten, die ich einfach nicht sehen konnte.
Vor der Schule wurde ich von einem Schulbus abgeholt, der gegenüber von unserem Haus hielt. Ich lernte diese Straße unter keinen Umständen alleine zu überqueren, sondern stets jemanden zu fragen, damit er mich begleitete. Und ich hinterfragte das nie. Für mich war klar, dass Blinde Straßen nie alleine überqueren. Erst recht nicht eine Hauptstraße wie unsere. Meist ging ich in Begleitung meiner Eltern aus dem Haus. Das änderte sich erst, nachdem wir in eine ruhigere Straße zogen. Freunde in meinem Alter hatte ich kaum. Okay, da waren Kinder von Freunden meiner Eltern, die wir besuchten oder umgekehrt. Und mit Kindern aus der Schule hatte ich nur in der Schule Kontakt. Und da ich das nicht anders kannte, vermisste ich nichts. Und durch meine jüngeren Geschwister war ohnehin stets Leben im Haus.
Irgendwann sah man ein, dass ich hier auf der schule für Sehbehinderte einfach fehl am Platz war. Und so ergriff man wohl die Initiative und fragte bei der Blindenschule in Friedberg an. Wer genau das damals in die Wege geleitet hat, das weiß ich heute nicht mehr. Sonst wüsste ich bei wem ich mich bedanken darf. Denn es war damals das Beste was mir hätte passieren können. 
Ich erinnere mich noch an den Lehrer, der meine Eltern und mich zuhause besuchte und lange mit mir sprach. Er erzählte mir viele spannende Dinge von der neuen Schule. Bis dato dachte ich, dass dort alle Schüler ganz blind seien, und ich als einzige über einen Sehrest verfügte. Denn für mich klang es einfach nur logisch, dass eine Blindenschule nur blinde Kinder unterrichtete. Und warum die mich als Mädchen mit Sehrest aufnahmen, darüber habe ich mir als neunjährige keine Gedanken gemacht. 
Spannend fand ich auch, dass ich in der Schule wohnen würde. Da diese so weit weg sei, würde ich nur am Wochenende zu Mama und Papa und meinen inzwischen drei Geschwistern nach Hause fahren. Und natürlich in den Schulferien. Das taten dort alle Kinder, weil ihre Eltern auch nicht in Friedberg wohnten. 
Ich hatte nur selten nicht mit meiner Mutter unter einem Dach geschlafen. Eigentlich nur wenn meine Mutter im Krankenhaus war. Sonst war sie immer um mich. Und gerade für meine Mutter war es eine mittlere Katastrophe, dass ihr blindes Kind nun nicht mehr bei ihr Wohnen würde. 
Damals wusste ich es nicht. Doch der Schulwechsel auf das Internat war für mich der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben und der Selbstfürsorge. 

LiebsterAward Nominierung

Lukonblog hat mich für den LiebsterAward nominiert. Danke dafür. Sie lebt mit ihrem Mann in Kanada und blogt darüber. Ich liebe ihre erfrischende Art zu schreiben und freue mich jedes mal erneut auf ihre Beiträge auf http://www.lukonblog.wordpress.com.

Hier die Regeln:

1. Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat.
2. Beantworte die 10 Fragen.
3. Überlege dir 10 neue Fragen.
4. Und nominiere neue Leute für den LiebsterAward.
5. Informiere die nominierten Blogger!
6. Füge die Grafik für den LiebsterAward ein!
7. Vergiss nicht die Regeln des LiebsterAwards einzufügen!

Meine Antworten auf die 10 Fragen:

1. Würdest Du lieber den Polarsommer oder die Polarnacht erleben? Und warum?
Am liebsten möchte ich beides erleben. Ich möchte wissen wie sich das anfühlt und wie mein Körper und meine Seele darauf reagiert.

2. Was war bis jetzt die mutigste Entscheidung Deines Lebens?
Das weiß ich gar nicht so genau. Wenn es Entscheidungen zu treffen gab, dann habe ich sie eben getroffen.

3. Was ist cooler? Ninjas oder Piraten? 😀
Die Frage gebe ich mal an meine Kids weiter. Für mich macht das keinen großen Unterschied.

4. Was ist Deine Lieblingsbeilage zum Hauptgericht?
Ich liebe Reis in allen Varianten.

5. Welchen Körperteil an Dir findest Du am schönsten?
Erwischt. Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.

6. Aus welchem Grund hast Du angefangen zu bloggen?
Ich wollte ursprünglich etwas über meinen Werdegang vom blinden Kind arabischer Eltern zu einer selbst bestimmt lebenden Frau aufschreiben. Tja, und dann bin ich irgendwie schnell in das Thema Blindheit und Aufklärung reingerutscht. Und jetzt mache ich eben beides.

7. Welches Land möchtest Du unbedingt noch bereisen?
Oh, da gibt es noch vieles, das ich noch nicht gesehen habe. Dazu gehören Skandinavien, Griechenland, oder Kanada.

8. Was würdest Du am liebsten beruflich machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Ich würde gern Projekte an Schulen zum Thema Menschen mit Behinderung machen. Vor Allem mit ausländischen Familien.

9. Über welches Thema würdest Du gerne ein Buch schreiben?
Ich würde gern ein Buch über Eltern mit Behinderung schreiben. Dieses Thema kommt oft zu kurz und verdient mehr Aufmerksamkeit.

10. Bart oder rasiert? Wie magst Du die Männer lieber?
Ich mag es lieber glatt. Haare haben schon meine Katzen. Wobei das für mich nicht an oberster stelle bei der Partnerwahl steht.

Und nun meine 10 Fragen an die Nominierten:

1. Wie stehst Du zu dem Spruch: Kaffee ist Leben?
2. Welche Jahreszeit magst Du am liebsten?
3. Was machst Du, wenn Du so richtig wütend bist?
4. Kennst Du den Unterschied zwischen Siri und Voiceover?
5. Könntest Du Dir vorstellen, im Alltag eine Woche komplett auf ein Auto zu verzichten?
6. Wenn Du die Möglichkeit hättest einen Tag mit einem Blinden zu verbringen, wie würdest Du diesen gestalten?
7. Bist Du eher der Morgenmensch oder Nachtmensch?
8. Was ist Dein Lieblingsgetränk?
9. Was wolltest Du schon immer mal machen?
10. Was wolltest Du einen Blinden schon immer mal fragen?

Und jetzt die nominierten Blogger:

Matthias schreibt vom Leben, lieben und untergehen in Frankfurt auf http://www.mainrausch.de. Er hat inzwischen drei Bloggertreffen organisiert.

Wheelymum schreibt auf http://www.wheelymum.com über ihr Leben als Mama mit Behinderung. Auf ihrer Seite gibt sie Raum für Eltern mit anderen Behinderungen. Für sie habe ich meinen ersten Gastbeitrag geschrieben.

Auf http://www.schaemicon.de schreibt Michael Anleitungen für Dummys. An ihm mag ich, dass er sein Wissen weitergibt, ohne einem das Gefühl zu geben besonders doof zu sein. Sogar eine Anleitung für WordPress ist dort zu finden.

Susan schreibt auf http://www.labsalliebe.com rund um orientalische und persische Küche. Ich habe sie auf einem Bloggertreffen kennengelernt.

Marco Zehe ist EDV-Berater. Auf seiner Seite http://www.zehe-edv.de geht es um Gedanken, Tests, Tipps rund um Barrierefreiheit im Web, in Apps und anderswo.

Wie schütze ich mich wirksam vor blinden Menschen? – Ein Gastbeitrag von Kadir Türkyilmaz

Das Titelbild zeigt Kadir in einem schwarzen Sakko mit weißem Hemd.

Moderne Kommunikationstechnik erleichtert vielen Menschen das Leben; doch zuweilen werden auch Personen ausgeschlossen, welche auf diese Möglichkeiten angewiesen sind: blinde und sehbehinderte Menschen. Wie diese Menschen sich das Internet zunutze machen, ist schnell erklärt:

Mittels so genannter Screenreader, also Programme, die den Inhalt eines Bildschirms auslesen und z. B. über eine Sprachausgabe oder Braillezeile ausgeben, können sie Texte schnell erfassen. Das Internet spielt für sie bei der Informationsbeschaffung eine nicht unerhebliche Rolle.

Leider werden zuweilen in sozialen Medien, wie Facebook, sogar von seriösen Institutionen der Einfachheit halber Texte in Form von Bildern bereitgestellt. Und das, obwohl diese Einrichtungen doch für _ALLE_ Menschen gedacht sind. Warum werden dann einzelne Personengruppen ausgeschlossen, indem man die Regeln zur Barrierefreiheit missachtet? Dabei würden alle Menschen davon profitieren. Man stelle sich nur vor, die Inhalte würden so gestaltet, dass man sowohl Text als auch Bilder vorfindet, wäre das nicht viel einfacher? Dieser Gastbeitrag ist als Satire zu verstehen und dennoch verleiht der Autor seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst viele Menschen auf diesen Missstand aufmerksam werden und entsprechend handeln.

Um sich vor blinden Menschen zu „schützen“, bedarf es einiger recht einfacher Regeln, die hier im Folgenden näher erläutert werden sollen:

Verwenden Sie grundsätzlich Bilder mit Texten. So bleibt der Inhalt Ihrer Botschaften für blinde Menschen unerreichbar. Außerdem sehen Bilder schick aus – und Ihnen geht es ja um ein gutes Image. Machen Sie sich keine Sorgen. Der Großteil Ihrer Leser wird es Ihnen danken, denn im Vergleich zur „normalsehenden“ Gesellschaft ist die Zahl der blinden Nutzer recht gering. Schätzungsweise gibt es 500.000 blinde Menschen in Deutschland. Die meisten sind Menschen, die im Alter von Blindheit betroffen sind, also bleibt nur ein geringer Teil – sagen wir weniger als 100.000 -, denen Sie nicht unbedingt alles recht machen müssen. Konzentrieren Sie sich auf die Gesellschaft der Nichtbehinderten. Ihr Augenmerk gilt denen.

Schützen Sie bereitgestellte Dateien und Dokumente mittels DRM. Damit ist gewährleistet, dass Ihre Inhalte definitiv nicht für den recht kleinen Anwenderkreis zugänglich sind. Der Durchschnittsblinde wird schon bei den Bildern aufhören, Gedanken an die Zugänglichmachung Ihrer Inhalte zu verschwenden.

Schützen Sie Ihre Kommentarfunktion mit einem Captcha, das sich zudem alle paar Sekunden aktualisiert. Jeder normalsterbliche Mensch kann innerhalb von sagen wir 15 oder 20 Sekunden erfassen, was auf dem Bildchen zu erkennen ist und es entsprechend eingeben.

Eine weitere, sehr wirksame Methode der Informationsbarriere besteht darin, dass Sie Grafiken verwenden, die Sie nicht beschriften. Diese werden bei richtiger Programmierung dem Blinden gar nicht erst angezeigt. Hier gilt das Sprichwort: Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß.

Unterlegen Sie Ihre Inhalte mit bunten Farben und Animationen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern lockt die Besucher in Scharen auf Ihre Seiten.

Ganz wichtig!!!

Blinde sind es gewohnt, dass sie sich alles erkämpfen müssen. Ist etwas nicht barrierefrei? Kein Problem, eine E-Mail an den Seitenbetreiber ist schnell verfasst. Wird nicht darauf reagiert? Auch kein Thema, das kennen die schon. Erstellen Sie Textbausteine, die im Ernstfall an die Betroffenen geschickt werden, um Ihr Gewissen zu beruhigen. Aber wie gesagt, nur im Ernstfall. Normalerweise tun Sie sich keinen Gefallen damit, auf jede einzelne E-Mail zu reagieren. Droht Ihnen jemand mit einer Bundesbehörde oder gar dem Gleichstellungsbeauftragten irgendeiner Einrichtung, sollten Sie eben vorbereitet sein – aber nur für diesen Fall. Denn stellen Sie sich einmal vor, Sie reagieren auf die E-Mail eines einzelnen Blinden. Er erzählt Ihnen etwas von Barrierefreiheit und dass er Ihre Texte nicht lesen kann. Sie schreiben ihm, dass Sie nicht wissen, wie Sie Ihre Inhalte für ihn zugänglich machen können. Denn natürlich müssen Sie heucheln und den Verständnisvollen mimen. Sie sind schließlich eine Person des Öffentlichen Rechts; zumindest repräsentieren Sie eine solche Einrichtung. Der Blinde wiederum gibt Ihnen jede Menge Informationen, die Ihre EDV-Abteilung wiederum nicht versteht – ist ja menschlich. Dann haben Sie den Ärger, weil Sie dem Blinden Hoffnungen gemacht haben, wo diese einfach nicht angebracht sind.

Ergo ist es das kleinere Übel, wenn Sie nicht reagieren. Sitzen Sie grundsätzlich alle Fragen zur Barrierefreiheit Ihrer Angebote aus – Sie schonen damit nicht nur Ihre Nerven, sondern sparen Zeitressourcen, die sie wiederum anderweitig einsetzen können.